Von Ende Februar bis zum Osterwochenende Anfang April habe ich die Räumlichkeiten der Galerie Paxmann.art mit einer Werkschau bespielt. Der denkmalgeschützte Wasserturm in Bornheim-Brenig bot dafür eine ideale Kulisse.

Zur Eröffnung der Ausstellung am 20. Februar kamen sehr zu meiner Freude deutlich mehr als 100 geladene Gäste. Auf dem Programmzettel stand zunächst ein ebenso unterhaltsames wie inspirierendes „Künstlergespräch“ zwischen Prof. Dieter Ronte (ehem. Direktor u.a. des Bonner Kunstmuseums) und mir, bevor Galerist Cornelius Paxmann die vier Ebenen des Wasserturms zur Begehung freigab.

Inhaltlich im Mittelpunkt stand eine Auswahl meiner jüngsten Arbeiten, die hinsichlich Formen und Material von meinem Artist-in-Residence im sizilianischen Mandranova beeinflusst sind. Die besonderen Bodenverhältnisse der Insel sowie die kilometerlangen Bewässerungssysteme zur Versorgung der örtlichen Olivenbaumplantagen beeindruckten mich derart, dass daraus eine größere Zahl an Installationen, Skulpturen und Wandobjekten aus Zement und verschiedenfarbigen Schlauchfragmenten entstand. Bei der Installation links im Bild fand im Sockel sogar echte sizilianische Erde Verwendung, die mir meine Gastgeber freundlicherweise per Kurier schickten.

Natürlich kam ich nicht umhin, am und im Turm mit den inzwischen für mich typischen pinken Wolken zu arbeiten. Die Fassade des Wasserturms sowie den Außenbereich habe ich entsprechend inszeniert. Daneben waren in der Ausstellung verschiedene meiner Hinterglasmalereien, eine Miniatur-Wolkenpunpe (inspiriert von Hans Arp), Zeichnungen sowie Wandobjekte aus Plexiglas und Drahtgewebe zu sehen.

Fotos: Sandra Then